Wir kamen zur Mittagszeit in Lissabon an und nahmen ein Taxi zu unserer Ferienwohnung, Hotel Vila Gale Opera am Fluss Tejo, direkt neben dem Kongresszentrum und am belebten Vergnügungsbereich der Docks. Wir checkten ein und bezogen unser Zimmer – klein aber fein! Nachdem wir unser Reisegepäck abgestellt hatten, machten wir uns sofort auf den Weg, Lissabon zu erkunden und einen Happen zu essen. Wir fanden ein nettes kleines Restaurant und ließen es uns gutgehen bei „Ameijoas na cataplana“, einem Muscheltopf, und „Arroz doce“ (Milchreis). Das „Bairro Alto“ ist eine netter kleiner Stadtteil, unauffällig bei Tag und sehr geschäftig und chaotisch in der Nacht. Es gibt Unmengen von kleinen Restaurants und Bars, die zum Leben erblühen, sobald die Sonne untergeht. Wir feierten bis spät in die Nacht hinein und kamen erst um 3 Uhr morgens ins Hotel zurück.
Nachdem wir schön ausgeschlafen und uns am Frühstücksbuffet gestärkt hatten, schauten wir uns ein paar schöne Sehenswürdigkeiten wie den Turm „Torre de Belém“, das Kloster und das „Castillo San Jorge“ an, die alle unglaublich schön waren. Besonders interessant war das „Museu do azulejo“, ein Museum über Keramikfliesen. Diese Fliesen sind ein wichtiger Teil der portugiesischen Architektur, und ein besonderes Highlight in dem Museum ist das riesige, 23 Meter große Stadtbild Lissabons ganz aus Keramikfliesen! Natürlich ist bei einem Besuch von Lissabon eine Fahrt mit der berühmten Straßenbahn 28 ein Muss. Die war wenig überraschend voll mit Touristen, wir waren aber trotzdem ganz zufrieden, weil wir nicht weit entfernt von unserem Hotel aussteigen konnten. Die Route der Straßenbahn ist ganz interessant, weil Sie unter anderem am Dom und am Castillo vorbei führt. Die Straßenbahnfahrt ist durchaus die Erfahrung wert, weil die Tram wirklich rumpelt und knarrt, wie sie sich durch die engen Gassen von Lissabon windet.
Am nächsten Tag machten wir einen Spaziergang durch den Parque Florestal de Monsanto, den größten Park Lissabons, und wir besichtigten das Estádio da Luz, die Heimstätte des Fußballvereins Benfica Lissabon. Damit ging unser schöner Kurztrip nach Portugal auch schon seinem Ende entgegen, und am nächsten Morgen flogen wir vom Flughafen Lissabon-Portela zurück in die deutsche Heimat.