In Nerja habe ich einen zauberhaften Individualurlaub verbracht. Wir haben uns bewusst einen kleinen Ort in Spanien gesucht, wo wir vermuteten, wenig Touristen zu treffen. Außerdem half uns unsere Reisezeit: Die erste Woche im Dezember.
Untergekommen sind wir in einem kleinen Hostel mit 6 Zimmern, das wir von einem früheren Besuch kannten. Betreut wurde die Unterkunft von einem Paar. Eine kleine Küche für alle war vorhanden, damit wir uns selbst versorgen konnten. Der Supermarkt war direkt um die Ecke. Zum Frühstück gingen wir in die Bäckerei, mit all ihren leckeren Spezialitäten. Zum Bestellen von tostados oder caffe con leche hat mein Spanisch gerade noch gereicht. Abends bietet Nerja einige Restaurants.
Am Strand war die Sonne auch in der ersten Dezemberwoche noch geeignet, mir einen Sonnenbrand zu verschaffen. Kleine Geschäfte am Strand boten Souvenirs, Getränke, Eis und kleine Speisen. Und alles war beruhigend ausgestorben in der Wintersaison. Schon bald war der Ort gefunden, an dem es die beste Paella gab. Die Geschichte, dass selbst im Winter das Wasser noch warm genug zum Baden war, habe ich meinen Freundinnen im kalten Deutschland genüsslich erzählt. Aber vom ersten Zeh, der sich ins türkisblaue Wasser streckte, bis zum Körper, der sich in die Fluten warf, habe ich etwas gebraucht. Die Außentemperatur war warm genug, um das Bad eine willkommene Erfrischung sein zu lassen. Und am Strand spazieren gehen lässt es sich bei jedem Wetter.
Für einen Tag in den Bergen konnten wir in unserem Hostel günstig ein Auto mieten, was uns einen Ausflug in ein Künstlerdorf ermöglichte: Ein abgeschiedener Ort mit einfachen Menschen, die ihre Schafe oder Ziegen hüteten und Katzen, die in der Mittagssonne um die verstaubten Häuser strichen.
Mit einem Flug nach Malaga sind wir gekommen und die Weiterreise ist leicht: In Spanien funktioniert das Bussystem auch über weite Strecken sehr zuverlässig. So sind wir beispielsweise, natürlich mit mehreren Zwischenstopps, bis nach Estartit an der Costa Brava gefahren und haben dort noch einige schöne Tage verbracht.
August, 2011
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Individualurlaub in Spanien
August 19, 2011 by Doc Schoko
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Urlaub in Deutschland
August 15, 2011 by Doc Schoko
Statt ans Meer zu fahren oder in die Berge zum Wandern, kann man auch einfach in den Zug steigen und in die Hansestadt Hamburg fahren. Genau dieser Gedanke kam mir am vorletzten Wochenende. Ich fuhr mit dem Zug am Freitagabend gen Norden und kam gegen 0.30 Uhr am Hauptbahnhof an. Von hier aus waren es nur einige Meter zu meinem kleinen Hotel. Eine erholsame Nacht stand mir bevor, so, dass ich gleich am nächsten Morgen auf Schusters Rappen durch die Stadt gehen konnte. Mein erstes Ziel heute Morgen war der schöne Hafen. Ich buchte mir eine Hafenrundfahrt an einem der Stände und genoss das sonnige Wetter. Der Hafen ist der größte und bekannteste Frachthafen Deutschlands. Die AIDA lag vor Anker und zahlreiche Frachtschiffe verluden ihre Ware. Nach einer 60minütigen Fahrt, kamen wir wieder am Anleger an. Ich fuhr mit der U-Bahn zur Reeperbahn und lief eine Runde über den Sommerdom, ein großes Volksfest, welches mehrmals jährlich in Hamburg stattfindet. Hier verbrachte ich einen ruhigen Nachmittag, bevor ich mich am Abend auf den Weg zur Reeperbahn machte. Die Gaudimeile der Stadt wird erst nachts richtig lebendig. Ein Nachtflohmarkt erstreckte sich üebr die gesamte Meile. Nach einem langen Bummel durch die Gassen, kam ich wieder an meinem Hotel an. Am Sonntag unternahm ich am Nachmittag einen Ausflug zur Rickmer Rickmers, einem Segelschiff, welches im Hafen von Hamburg vor Anker liegt. Hier hat man die Gelegenheit in das alte Leben der Segler und in die Geschichte des Schiffes einzutauchen. Mein Zug rollte leider 18 Uhr schon wieder aus dem Hauptbahnhof und brachte mich gesund und munter wieder nach Hause.
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Urlaub in Italien
August 5, 2011 by Doc Schoko
Wer Urlaub in Italien machen will, den erwarten tolle Sehenswürdigkeiten, köstliches, italienisches Essen und ein nie enden wollender Bade- und Sonnenbadespaß. Im Hinblick auf ersteres ist zu sagen, dass man in Italien u.a. den berühmt berüchtigten schiefen Turm von Pisa entdecken kann. Zudem gibt es in Venedig tausende Gondeln, mit denen ein romantisches Erlebnis der Extraklasse garantiert ist. Hinsichtlich des zweiten Stichpunktes, dem Essen, ist festzuhalten, dass derjenige, der Urlaub in Italien macht, massenweise Pizzabuden, Spaghettihäuser und Eisdielen vorfindet. In den italienischen Pizzabuden steht recht häufig auch ein echter Holzofen, der der italienschien Pizza ihren unvergleichlichen Geschmack verleiht. Und in den Spaghettihäusern kann man getrocknete und frische, italienische Nudeln bestaunen, die echte Handarbeit sind und kiloweise von der Decke hängen bzw. in riesigen Körben in der Ecke stehen. In den Eisdielen wiederum kann man echten italienischen Eismachern, die eine langjährige Erfahrung in puncto Eisherstellung haben, über die Schulter schauen und sich vielleicht den ein oder anderen Trick abschauen, damit einem daheim das selber gemachte Eis noch besser gelingt. Und bezüglich des letzten Stichpunktes ist anzumerken, dass die italienischen Strände für ihre enorme Größe und erstklassige Sandqualität bekannt sind. Zudem ist das an Italien angrenzende Meer so flach, das man selbst noch nach dreißig Metern ohne Schwierigkeiten im Wasser stehen kann, so dass man im Meer wunderbar Wasserball bzw. Wassertischtennis spielen kann, da man ja nicht befürchten muss, das das Meer zwei Schritte weiter gleich drei oder vier Meter tiefer ist. Darüber hinaus kann man in Italien Boote oder Jetskis zum Schnäppchenpreis mieten, so dass man mühelos zu den schönsten Buchten, Riffen und Inseln Italiens gelangt. Und die italienische Sonne ist so ausgezeichnet, dass selbst der blasseste Urlauber in Italien ein wenig Farbe bekommt.
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